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UnityMedia Kunde? Aufgepasst!


Ein Statement…

Wir wollten vor kurzen unseren Internetanbieter wechseln und wurden durch die Werbung auf den schnellen Internetanschluss der Firma UnityMedia GmbH aufmerksam.

Der Anschluss wird über eine FritzBox Cable generiert und UnityMedia wirbt weiterhin aggressiv mit dem Slogan: „Das Internet & Telefon Paket für höchste Ansprüche: Geschwindigkeiten von bis zu 128 Mbit/s Download und 10 Mbit/s Upload werden mit unserem Bestseller Realität.“

Leider waren die Voraussetzungen hier nicht entsprechend und die 10Mbit Upstream nicht realisierbar, zumeist waren es +/-80%.

Weder bei der damaligen Bestellung am Telefon, noch aktiv durch den Techniker vor Ort bei der Kabel-Installation im Hauskeller, wurden wir darauf hingewiesen, dass die Netzwerkfunktionalität, die man von einer FritzBox durchaus gewohnt ist, nicht mehr funktionieren wird.

Per Zufall sind wir erst auf diesen Umstand durch einen eMail Ausdruck auf einem Zettel aufmerksam geworden, wo der Sachverhalt intern für den Techniker kurz dargelegt wurde, jedoch fehlten uns selbst eigentlich jegliche Informationen dazu.

Das Problem ist nicht, dass es für uns von WSecure ein Problem sein könnte, da an allen Rechnern keine offenen Verbindungen bestehen.
Was ist jedoch mit allen anderen UnityMedia Kunden, die von diesem Problem auch nichts erfahren haben und auch nicht wissen, dass z.B. die Firewallfunktion, welche ja essentiell als Schutzfunktion der FritzBox besteht und ein Teil der Netzwerkfunktionalität darstellt, nun keinerlei Funktion bei statischen IP’s mehr hat?

Wenn diese Kunden nun einen eigenen Webserver, oder andere Internetdienste bereitstellen, liegen alle Verbindungen offen zum Internet und der Schutz, der auch auf der FritzBox Verpackung beworben wird ist ohne Funktion, womöglich sogar ohne Wissen des Nutzers!

Das von UnityMedia bereitgestellte „F-Secure Internet-Sicherheitspaket mit von 5 PC Lizenzen“ wird durch die Firma WSecure nicht angeboten, da interne & externe Testergebnisse nicht überzeugten.

Im Ganzen ein Umstand der so nicht weiter hinnehmbar ist und deswegen möchten wir UnityMedia auffordern hier endlich Abhilfe zu schaffen und die volle Netzwerkfunktionalität der FritzBox wieder herzustellen.
AVM sollte da der richtige Partner sein um dies schnellstmöglich und erfolgreich zu realisieren…

Alle Benutzer einer solchen Internetleitung möchten wir ausdrücklich davor warnen, dass alle offenen TCP/IP Verbindungen an ihrem PC einer potentiellen Gefahr tausender täglicher Internetangriffe gegenüber stehen.
Es wird empfohlen alle offenen Verbindungen umgehend zu schließen und bestehende Dienste, die offen bleiben sollen, entsprechend gut gegen den ungewollten Zugriff Dritter zu schützen.

Die Konfrontation mit UnityMedia zu diesem Problem war schon damals alles andere als gut gelöst. Einmal wurde das Problem verstanden und das Ausmaß welches zum tragen kommen kann anerkannt, dann wieder wurde uns gegenüber das Problem verharmlost und quasi totgeschwiegen.
Wir finden, dass das Problem einen viel zu großen Schaden bedeuten kann, als das ein solches Verhalten von UnityMedia angebracht wäre.

Wir haben uns nun dazu entschlossen das Problem öffentlich zu machen, da wir nicht mehr im Rechtstreit mit UnityMedia sind. Wir waren leider gezwungen einen Anwalt zu konsultieren um die damals direkt erhobene Stornierung der Bestellung durch UnityMedia nach monatelangem hin und her endlich anerkannt zu bekommen.

Kunden von UnityMedia, die wie wir das Kabel-Internet bestellt haben, sollten sich lieber umgehend entsprechenden Rat bei einem Fachmann für IT-Sicherheit zu Ihrer derzeitigen Situation einholen um schnellstmöglich Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Natürlich stehen auch wir Ihnen gern umfassend zur Seite, wenn Sie dies gern wünschen.


Nachtrag:
Ein erneuter Anruf bei UnityMedia ergab, dass uns erst bei einer gezielten Nachfrage bestätigt wurde, dass bei der Nutzung von statischen IP’s, welche für die Businesspakete Voraussetzung sind, die komplette Netzwerkfunktionalität der FritzBox weiterhin ausgestellt ist. Die Fritzbox interagiert nur noch als reines Modem. „Angeblich wären die Kunden aber alle froh, dass Sie diesen Schutz der FritzBox nun nicht mehr hätten“, so wurde uns gegenüber am Telefon versucht das Problem in den Griff zu bekommen.
Da fragen wir uns natürlich mal kurz, wie man zu so einer Aussage kommt… ein Amerikaner würde jetzt wohl sagen „Whatever!“.

Doch ein kurzer Anruf bei AVM klärte dann, dass dies überhaupt nicht so von AVM vorgesehen sei und man wirkte eher verwundert. Eine erste eMail von AVM bestätigte uns, dass es wirklich kein Problem mit statischen IP’s geben sollte. Eine weitere eMail von AVM erklärte dann, dass es keinen Grund gibt bei statischen IP’s keine Netzwerkfunktionen nutzen zu können. Man fügte jedoch hinzu, dass UnityMedia eine eigene Firmware nutzt, die diese Problematik erst hervor ruft. Doch,… warum?

Die erste eMail von AVM enthielt noch weitere Informationen, die den meisten nicht bekannt sind, welche aber den Sachverhalt auch für Laien genauer darlegen:

„Mit Paketfiltern (IPTables) verhindert die FRITZ!Box, dass Datenpakete (z.B. NetBIOS) ins Internet gelangen, die Informationen über Computer im FRITZ!Box-Heimnetz beinhalten“
Die gesammelten Aussagen zu der Tatsache, dass bei UnityMedia diese Funktionalität nicht vorhanden ist und Kunden nicht explizit darauf aufmerksam gemacht werden, halten wir für grob-fahrlässig!

Es bleibt die Frage, wieso bei UnityMedia dies weiterhin so praktiziert wird.


Sie sind UnityMedia Kunde und möchten sich gern schützen?

Sie können sich gern mit uns in Verbindung setzen und wir besprechen wie wir mit gezielten Maßnahmen Ihren Sorgen ein Lächeln schenken.